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Was sind Diamanten – Geheimnisvolles Funkeln

Was sind Diamanten

Einige Geheimnisse lüften wir hier auf

Geheimnisvolles Funkeln

Es sind die besten Freunde von Frauen – jedenfalls wenn man einem bekannten Songtext glaubt. Die Rede ist von Diamanten, deren Funkeln nicht nur das weibliche Geschlecht verzaubert.

Was sind Diamanten?

Es hört sich nicht spektakulär an, wenn wir erklären, dass Diamanten Kristalle sind, die aus reinem Kohlenstoff bestehen und als der härteste natürliche Stoff gelten. Deutlich eindrucksvoller klingt es, wenn man weiß, dass Diamanten mehr als 3 Milliarden Jahre alt sein können. Der älteste gefundene Diamant soll 4,25 Milliarden Jahren alt sein.

Der größte Diamant, der bisher weltweit gefunden wurde wies 3.106 Karat auf. Es wurde 1905 gefunden und nach seiner Teilung wurden die größten Edelsteine daraus Teil der britischen Kronjuwelen.

Der Schliff ist es, der aus solch einem Kristall ein Aufsehen erregendes Ereignis machen kann. Diamanten werden vornehmlich mit einem Brillantschliff verarbeitet, das bedeutet, dass aus einem unscheinbaren Rohdiamanten in mehreren Arbeitsschritten ein faszinierender Edelstein wird.

Der Weg zum Brillanten

Der Rohdiamant wird unter hohem Druck gespalten und/oder gesägt, daran schließt sich das so genannte Reiben an, mit dem der Stein seine runde Form erhält. Ganz zum Schluss folgt das Schleifen und Polieren.

Welchen Wert hat ein Diamant?

Um den Wert eines Diamanten zu ermitteln, bedarf es hoher Sachkompetenz. Die Beurteilung erfolgt nach mehreren Kriterien, die als die vier C´s bekannt sind (colour, clarity, cut and caratweight):

➢ Gewicht und Größe werden in Karat angegeben, ein Karat entspricht 0,2 Gramm.

➢ Für die Reinheit eines Diamanten ist es Ausschlag gebend, ob und wieviel Einschlüsse er aufweist. Ein lupenreiner Diamant trägt die Kennzeichnung IF. Es gibt sieben Reinheitsstufen.

➢ Meistens wird angenommen, dass ein Diamant farblos bzw. durchsichtig ist. Das stimmt so nicht. Es gibt neben neun international festgelegten Weißtönen getönte und farbige Diamanten.

➢ Erst durch seinen Schliff kann ein Diamant funkeln und strahlen. Das wird dadurch erreicht, dass der Stein mit 57 bzw. 58 Facetten in verschiedene Formen geschliffen wird. Der Brillantschliff ist am bekanntesten. Durch den Lichteinfall und die Reflexion der einzelnen Facetten entsteht das faszinierende Funkeln.

Neben der Verwendung als Schmucksteinen werden Diamanten auch als reine Kapitalanlage gehandelt.

Seit 1954 ist es möglich Diamanten künstlich herzustellen, diese dienten lange Zeit zunächst industriellen Zwecken. Mittlerweile ist es möglich, synthetische Diamanten in solch einer Güte synthetisch herzustellen, dass sie kaum noch vom Original zu unterscheiden sind.

Natürlich sind Natursteine nach ihrer Bearbeitung wesentlich teurer als Synthesesteine.

Es ist für einen Laien nahezu unmöglich, echte von synthetischen Diamanten zu unterscheiden. Juweliere verfügen für die Testung über das nötige Know-How und hohes Fachwissen. In einem gemmologischen Labor können Schmuckstücke und Edelsteine überprüft und mit einem Zertifikat bzw. Gutachten ausgestattet werden.

Bei Diamantschmuck wird der Verkaufspreis oder die Höhe der möglichen Beleihung neben dem Wert des Edelsteins von weiteren Kriterien beeinflusst. Die Fassung des Steines spielt eine Rolle, die Reinheit des verarbeiteten Goldes, der Zustand des Schmucks usw.

All das kann nur per Inaugenscheinnahme durch einen Fachmann geklärt werden, sofern noch kein Zertifikat oder Gutachten für das betreffende Schmuckstück vorliegt.