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Pfandleihhaus Berlin

Pfandleihhaus Berlin

Die Tradition der Pfandleihhäuser blickt auf eine jahrhundertelange Geschichte zurück.

Bereits im Mittelalter konnten arme Menschen in den Monti de Pietàs einen Kredit bekommen, wenn sie ein Pfand hinterlegten und bereit waren, geringe Zinsen zu zahlen. Diese Pfandleihhäuer arbeiteten nicht gewinnorientiert.

Im Jahr 1462 wurde in Perugia das erste Monti durch den Franziskaner Barnada gegründet. Dieses öffentliche Leihhaus nahm als Pfand Kleidung, Schmuck und Geräte an. Im Lauf der Jahre folgten weitere Monti.

In Augsburg wurde 1603 das erste öffentliche Leihamt eingerichtet, das heute noch existiert. Wenig später – im Jahr 1610 – eröffnet in Avignon (Frankreich) eine Monti de Pietàs, in Paris konnte man die Dienste eines solches ein Leihhauses seit 1637 in Anspruch nehmen.

1784 öffnete das erste amtliche Leihhaus in Berlin seine Pforten. Bis 1990 war es hier möglich, gegen ein entsprechendes Pfand einen Kleinkredit zu erhalten.

Als kommunale Einreichung gibt es in Deutschland nur noch zwei „Leihämter“ – in Augsburg und in Mannheim. In Nürnberg findet man ein Leihhaus mit einem gemeinnützigen Verein als Träger.

Der Begriff „Pfandleihhaus Berlin“ ist im Prinzip selbsterklärend. Man hinterlegt in diesem Haus bzw. in diesem Geschäft ein Pfand und leiht sich dafür Geld.

Im Lauf der Jahrhunderte hat sich die Liste der Dinge, die als Pfand angenommen werden, selbstverständlich verändert. Gegenstände, die für die Menschen im 16-ten Jahrhundert sehr wertvoll war, werden heute überwiegend sicherlich nicht ähnlich eingestuft werden, wie damals.

Dieses Pfand stellt nämlich die Absicherung für den Pfandleiher dar, falls ein Kunde den beliehenen Gegenstand nicht auslösen kann. Also müssen diese Dinge einen entsprechenden Wiederverkaufswert bzw. Versteigerungserlös garantieren.

Für diesen unbürokratischen Kleinkredit aus dem Pfandleihhaus kann man bevorzugt folgende Gegenstände anbieten: Schmuck, Uhren, Edelmetalle, Mobiltelefone und diverse elektronische Geräte. Auch hochwertiges Geschirr, Fahrräder und mehr sind denkbar. Es gibt sogar Pfandleihhäuser, die sich auf Autos spezialisiert haben.

Pfandleiher und Geldverleiher standen im Mittelalter unter dem (oft berechtigten) Verdacht, Wucherzinsen zu verlangen. Die Notlage von anderen wurde ausgenutzt, um mehr als überhöhte Zinsen zu verlangen und damit hatten diese Menschen weitere Probleme.

Nach dem heutigen Rechtsverständnis bedeutet „Wucher“ übrigens, dass es ein deutliches Missverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung gibt.

In einem seriösen Pfandleihhaus sind Zinsen und Gebühren festgeschrieben und die Konditionen sind vom Kunden einsehbar.

Wird im Pfandleihhaus der vom Kunden angebotene Gegenstand als Pfand akzeptiert, erhält dieser ein Kreditangebot, in dessen Höhe eine Beleihung erfolgen kann. Eine Schufa-Auskunft wird dafür ebenso wenig benötigt, wie Gehaltsnachweise.

Die Modalitäten zur Rückzahlung dieses Pfandkredits sind festgeschrieben und nicht verhandelbar. Man hat drei Monate Zeit, um das hinterlegte Pfand wieder auszulösen, dieser Zeitraum kann ggf. um weitere drei Monate verlängert werden.

Erst danach geht bei Nichtauslösung der jeweilige Gegenstand in das Eigentum des Pfandleihers über und kann versteigert werden.

Welche Sicherheiten hat man im Pfandleihhaus Berlin als Kunde? Sind sich beide Seiten (Kunde und Pfandleiher) über die Beleihungssumme einig, wird ein Pfandbrief ausgefertigt. Dieser ist als Darlehensvertrag definiert und in ihm sind alle Vereinbarungen geregelt.

So steht einem Höchstmaß an Sicherheit ein Minimum an Formalitäten gegenüber. Warum sollte man dieses Angebot, um schnell und problemlos an einen Kleinkredit zu kommen, nicht wahrnehmen?

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